Was wir über die Geburt, die Nabelschnur & die Plazenta wissen sollten und uns kein Arzt sagt!
Wenn ein Kind auf die Welt kommt, passieren 3 entscheidende Abläufe über die wir uns Bewusst sein sollten. In den heutigen Krankenhäusern dreht sich vieles um Zeit und Geld. Daher verlaufen Geburten auch häufig nicht mehr natürlich oder für die Gesundheit des Babys optimal ab. Du als werdende Mutter solltest über diese Abläufe Bescheid wissen, denn Du hast Mitspracherecht bei der Wahl des Krankenhauses oder Geburtsortes und des Ablaufes.
Was wir vorab wissen sollten: Die Funktionen von Plazenta & Nabelschnur
Während der Schwangerschaft versorgt das Fruchtwasser und nicht primär die Plazenta das Embryo mit Nahrung. Daher auch der Begriff Fruchtwasser. Das Baby ernährt sich durch Schlucken des Fruchtwassers. Dadurch entwickelt sich langsam der Magen. Das Fruchtwasser ist wie die Vorstufe der Milch, später beim Stillen.
Die Plazenta hingegen ist mit den Gefäßen der Mutter verbunden. Sie versorgt über das Blut das Baby mit dem wichtigen Sauerstoff und Nährstoffen. Die Plazenta ist entsprechend primär ein Atmungsorgan für das Baby.
Das Baby wird geboren – Worauf wir achten sollten!
Was passiert häufig direkt nach der Geburt?
1. Das Baby wird geboren
2. Die Nabelschnur wird durchgeschnitten
3. Die Plazenta folgt meist erst nach 20-30 Min.

Solange das Baby nach der Geburt noch mit der Nabelschnur verbunden ist, bekommt es den Sauerstoff über das Blut von der Plazenta und es muss noch nicht selbständig atmen. Es ist nicht gezwungen zu atmen. Es kann erstmal üben zu atmen. So kann das Baby langsam in diesem Leben ankommen.
In dem Moment wo die Nabelschnur durchtrennt wird, geschehen 3 entscheidende Dinge, die wir für die optimale Gesundheit des Babys verändern sollten, denn sie haben Auswirkungen auf das ganze Leben.
1. Die Nabelschnur wird sofort durchtrennt = Das Kind muss reflektorisch entsprechend sofort atmen. Es erlebt einen Schock. Bereits der Naturforscher und Arzt Erasmus Darwin beschrieb diesen Ablauf sehr gut. Das Baby ist wie ein Fisch, der aus dem Wasser gezogen wird. Das Baby wird auch aus seinem bisherigen 9-monatigen Element gezogen. Die jungfräulichen Lungenbläßchen (albiolen) sind im Schock, denn der Sauerstoff brennt in den Lungen. Daher weinen auch viele Kinder, weil die Lunge brennt.
2. Das Durchtrennen der Nabelschnur ist eine Verletzung. Die Plazenta ist Gewebe, das verletzt zusammen mit dem Bauchnabel verletzt wird. Bei einer Verletzung reagiert der Körper immer gleich. Er zieht sein Gewebe zusammen, damit nicht noch mehr passiert. Wie bei einem Aufprallunfall, wird reflektorisch alles angespannt, um zu schützen. Diese Schock-Spannung bleibt häufig ein Leben lang abgespeichert. Daher sind viele Kinder und Erwachsene sehr empfindlich um die Region des Bauchnabels. Gerade in dieser Bauchnabelregion, so sagt man in alternativen Heilbereichen, liegen alle unsere Organe. Sofern durch das zu frühe Trennen der Nabelschur das noch lebende Gewebe geschädigt wird, können Probleme auftreten, die sich unmittelbar oder später im Laufe unseres Lebens zeigen.
3. Wenn Die Nabelschnur zu früh durchtrennt wird, fehlt dem Baby Blut. Denn die Plazenta enthält noch ca. ¼ vom benötigten Blut. Mit dem Blut werden Nähr- und Immunstoffe transportiert. In dem Moment, indem das Baby über die Nabelschnur noch nicht alles aufgesogen hat, was es benötigt, ist das Baby bereits zu Beginn seines Lebens im Mangel.
Wir als Mütter haben Mitspracherecht. Es ist unser Körper, unser Kind und wir sollten darauf achten unserem Kind nicht gleich zu Beginn unbewusst zu schaden, sondern ihm einen optimalen Start zu ermöglichen. Es wird daher empfohlen das Baby noch solange mit der Nabelschnur verbunden zu lassen, bis diese eine weiße Farbe aufzeigt und die Plazenta „leer“ ist. In manchen Völkern bleibt diese Verbindung über 1-3 Tage erhalten. In den meisten Fällen verändert sich die Farbe zwischen 3-6 Stunden.